Oh du süße Nascherei: Macht Zucker süchtig? + Zuckerfreie Schlank-Rezepte!

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Macht Zucker süchtig?

Wirkt Zucker wie eine Droge?


Mit stolzen 400 Kalorien pro 100 Gramm ist weißer Industriezucker das Sinnbild für industrielle Verarbeitung in Reinform: 100 Gramm Zucker liefern 100 Gramm Kohlenhydrate, davon 100 Gramm Zucker! Aber 0 (Null) Gramm Nährstoffe! Das ruiniert einem nicht nur die Zähne (Karies!)! Zu viel Zucker fördert Übergewicht und schwere Erkrankungen, die lange unter den Zucker-Teppich gekehrt wurden:

Eine hohe und häufige Zuckerzufuhr fördert die Entstehung von Übergewicht und Adipositas sowie zahlreiche mit Übergewicht assoziierte Erkrankungen, wie Diabetes und kardiovaskuläre Erkrankungen, plus die Entstehung von Karies. Gesundheitsfördernd ist dagegen eine zuckerarme Ernährung.

Der Zusammenhang zwischen Fettleibigkeit und Diabetes gilt als wissenschaftlich erwiesen. Nach aktuellem Stand der Wissenschaft ist Zucker die Lieblingsspeise von Krebszellen. Wer seinen Körper mit Zucker flutet, schwächt sein Immunsystem:

Der Verzehr von 100 g Zucker (das ist etwa die Menge, die in einem Liter eines Süßgetränks enthalten ist) kann beispielsweise die Fähigkeit der weißen Blutkörperchen, Bakterien und Viren zu attackieren, bis zu fünf Stunden lang beeinträchtigen. – Quelle: Handbuch Nährstoffe, S. 486 f.

2015 reagierte die WHO und reduzierte die empfohlene Kalorienmenge für Zucker drastisch auf 10% pro Tag, empfahl aber das Limit von 5% als gesunde Grenze. Bei 2.000 Kalorien pro Tag entspricht das ca. 25 Gramm Zucker oder sechs Teelöffel Zucker.

Ausgenommen von der WHO Richtlinie sind der in frischen Früchten, Gemüse und Milch natürlich enthaltene Zucker. Es gibt keinen Beleg dafür, dass dieser Zucker der Gesundheit schadet.

Zucker steckt massig in industriellen Süßigkeiten und Backwaren, ist aber auch in zig verarbeiteten Lebensmitteln drin, die gar nicht als süß gelten. Dann dient er als Geschmacksverstärker. Ein Teelöffel Ketchup enthält bereits 4 g und ein Glas Cola (250 ml) über 25 g Zucker!

Ein großer Anteil der Zufuhr freier Zucker stammt in Deutschland aus Süßwaren (36 Prozent) und zuckerhaltigen Getränken wie Fruchtsäften und Nektaren (26 Prozent) sowie Limonaden (12 Prozent). Insbesondere der hohe Konsum zuckerhaltiger Getränke kann zu einer positiven Energiebilanz und in der Folge erhöhtem Körpergewicht sowie gesteigerten Krankheitsrisiken führen. Da zuckergesüßte Getränke keinen Sättigungseffekt haben, führt ihr Konsum leicht zu einer insgesamt zu hohen Energiezufuhr. Das erhöhte Risiko für Diabetes mellitus Typ 2 durch den Verzehr zuckergesüßter Getränke besteht zudem auch unabhängig vom Einfluss auf die Energiebilanz. – Quelle: DDG

Passend dazu erschien 2021 in ScienceDaily:

Weniger Zucker in verpackten Lebensmitteln kann Millionen von Krankheiten verhindern.

Es geht dabei um diese Studie: Würde man die Zuckermenge in verpackten Lebensmitteln um 20% und in Getränken um 40% reduzieren, könnten 2,48 Millionen Herz-Kreislauf-Erkrankungen (wie Schlaganfälle, Herzinfarkte und Herzstillstände), 490.000 Todesfälle durch Herz-Kreislauf-Erkrankungen und 750.000 Diabetesfälle in den USA im Laufe des Lebens der erwachsenen Bevölkerung verhindert werden.

Hat sich Deutschland oder die USA seitdem verschlankt? Nein!

Und das, obwohl es zig zuckerreduzierte und zuckerfreie Produkte gibt. In der Presse Mitteilung 2025 der DGE steht: Laut Mikrozensus 2021 sind unter den 18- bis 65-Jährigen 61% der Männer und 38% der Frauen übergewichtig. […] Zudem sind immer mehr Menschen von Adipositas, also starkem Übergewicht […], betroffen: Im Jahr 2021 sind 18% der Männer und 13% der Frauen adipös, während es 1999 noch 12% der Männer und 10% der Frauen waren. Kurzum: Deutschland wird dicker, nicht schlanker! Lösung: Nicht auf Institutionen hoffen, sondern auf Eigenverantwortung setzen! Dazu später mehr.

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Zucker macht süchtig, aber stimmt das?


Es heißt immer, raffinierter Zucker macht süchtig? Stimmt das? Kommt drauf an! Richtig ist, Zucker lässt den Blutzuckerspiegel rasant in die Höhe schießen und rasant wieder fallen. Das erzeugt Heißhunger-Gelüste! Blöd, denn Heißhunger verführt uns zum (Junk Food) Essen. Aber ist wirklich der Zucker allein schuld?

Eine Studie von Markus et al. (2017) hat genau das untersucht. Sie fand heraus, dass sich die wenigsten an reinem Zucker überessen. Logisch, die wenigsten werfen sich reine Würfelzucker in den Schlund. Genauso verhält es sich mit salzigen, fettarmen Speisen. Was die Sucht-Lampe im Gehirn anknipst, sind die Kombis aus salzig + fettig und süß + fettig. Süßes und herzhaftes Junk Food, das versaut gut schmeckt, aber weder sättigt noch Nährstoffe liefert! Es handelt sich um schmackhaften Industriemüll:

  • Herzhafte, salzige Speisen mit viel Fett: Burger, Pizza, Pommes, Fried Chicken, Chips
  • Süße Speisen mit viel Fett: Kuchen, Kekse, Schokolade, Donuts

= Stark verarbeitete Lebensmittel. Hochkalorisch, extrem nährstoffarm und kaum sättigend, da zu wenig Protein und Nahrungsfasern (Ballaststoffe) drin stecken. Sich an ihnen zu über(fr)essen, fällt nicht schwer, denn: Man kann nur schwer aufhören, sie zu essen, denn:

Die Kombi aus Zucker, Fett und Salz stimuliert das Gehirn wie eine Droge.

Ob salziges oder süßes Junk Food, sie haben eines gemeinsam: Sie sind schmackhaft! Das Problem ist nicht der reine Zucker, sondern die Schmackhaftigkeit. Das führt zu einer (deutlich) höheren Kalorienzufuhr, wodurch das Kalorienkonto in Turbo-Geschwindigkeit gesprengt wird. Das führt zur Gewichtszunahme und auf kurz oder lang zu Übergewicht! Und Übergewicht = Entzündungen = steigendes Krankheitsrisiko.

Das Blöde: Das schmackhafte Zeug macht nicht satt, weil es nur leere Kalorien liefert. Es enthält kaum bis keine Nährstoffe. Eiweiß suchen wir darin vergebens. Das ist auch so gewollt, sonst wärt ihr schneller satt und würdet aufhören, euch den leckeren Mist weiter in den Mund zu schaufeln.

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Zuckersucht besiegen

Selber kochen und backen ohne Zucker


Auch wir essen ihn, den Industriemüll (Junk Food), aber in Maßen, Stichwort 80/20 Ernährung. Zu über 80% ernähren wir uns nährstoffreich. Wir kochen und backen ohne Zucker. Statt zum Zucker greifen wir seit Jahren zu Zuckerersatzstoffen ohne Kalorien. Neugierig? Hier tischen wir euch unsere liebsten Zero Süßungsmittel auf und schaffen gleich noch Mythen über Süßstoffe aus der Welt (studienbasiert!):

Merke: Es ist so gewollt, dass Junk Food keine Nährstoffe enthält, wie Ballaststoffe und Eiweiß aka Protein. Denn: Wer mehr Protein isst, isst automatisch weniger. Passend: Unser Super-Body: So macht Eiweiß satt, schlank und schön! Daher backen wir zuckerfreie und proteinreiche Naschereien. Wir haben zig Low Carb High Protein Rezepte ohne Zucker kreiert, die Heißhunger stoppen und pappsatt machen, denn: Eiweiß macht uns satt, schön und schlank:

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Zucker macht sichtbar alt!

Hallo Falten und fahle Haut!


Zucker beschleunigt die Hautalterung durch einen Prozess namens Glykation (Verzuckerung). Passend: Dieses Super-Serum stoppt Glykation! Dabei binden sich Zuckermoleküle an Kollagen- und Elastinfasern, die dann verkleben und verhärten. Das führt zu Falten, Elastizitätsverlust und fahler Haut. Ein hoher Zuckerkonsum fördert Entzündungen und begünstigt somit Unreinheiten (Akne) und Rosacea.

Lösung: Zucker reduzieren! Daher schwören wir auf eine anti-entzündliche Ernährung mit reichlich Antioxidantien aus Obst und Gemüse. Doch nicht nur die Ernährung ist wichtig, ein weiterer wichtiger Baustein ist unsere Anti-Aging Hautpflege Routine. Neugierig? Erfahrt hier, warum wir mit über 40 auf Mitte 20 geschätzt werden:

Zuckersucht überwinden? Ja! Ihr wisst jetzt wie!

Habt ihr noch Fragen? Dann stellt sie uns!

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2 Kommentare

  1. Judith

    Liebe Twins,
    ich erhalte Euren Newsletter seit Jahren und folge Euch auch auf Social Media.
    Ich habe in vielerlei Hinsicht sehr viel von Euch gelernt und folge insbesondere Euren Hautpflege-Routinen und -Tipps seit Jahren mit Erfolg.
    Hierfür bei dieser Gelegenheit ein großes Dankeschön!

    Heute wende ich mich mit einer Frage an Euch: Ich habe seit langem Erythrit als Zuckerersatz verwendet, da mir normaler Zucker inzwischen auch viel zu süß wäre. Vor einem halben Jahr habe ich ein online Ernährungscoaching begonnen und meine Mahlzeiten getrackt, um meinen Protein-Anteil in der Ernährung zu überwachen und vor allem zu erhöhen, da ich wieder mit Krafttraining begonnen hatte. Der Coach hat mich dann irgendwann darauf aufmerksam gemacht, dass Erythrit sehr viele Kohlenhydrate enthält. Und siehe da, ich fand erst da heraus, dass in der Nährwertangabe auf 100g auch fast 100g als Kohlenhydrate gekennzeichnet werden, bei nur circa 20 Kcal. Wie ist dieser Widerspruch zu erklären? In der Nährwertbilanz meines Nahrungstrackers haut mir das Erythrit jedenfalls immer den KH-Wert aus der Vorgabe. Ich bin dann auf chunky flavours in flüssig und/oder Puderform umgestiegen. Was ratet Ihr dazu?

    Vielen Dank vorab, noch alles Gute zum Neuen Jahr und liebe Grüße nach Montenegro

  2. Super Twins Annalena und Magdalena

    Liebe Judith,
    frohes neues Jahr 2026 und vielen Dank für deine Treue, Sweetie :-**!

    Zuckeralkohole werden zu den Gesamtkohlenhydraten gezählt, aber nicht zum „davon Zucker“-Wert. Hersteller können die Menge freiwillig als „davon mehrwertige Alkohole“ angeben. Aber:

    ERYTHRIT ist ein SONDERFALL: Es muss laut deutschem Recht NICHT als Kohlenhydrat deklariert werden, da es KEINE Kalorien hat (0 kcal pro 100g) und NICHT vom Körper verstoffwechselt wird, anders als andere Zuckeralkohole wie Xylit, die Kalorien (240 kcal pro 100g) und somit anrechenbare Kohlenhydrate enthalten.

    Erythrit ist also einzigartig, weil es keine Kalorien und somit keine verwertbaren Kohlenhydrate liefert und daher als Zuckeraustauschstoff eine Sonderstellung einnimmt.

    Für mehr Infos lies dir bitte unseren Zuckerbeitrag über Zuckeralkohole durch:
    https://super-twins.de/2022/02/20/erythrit-oder-xylit-zuckerersatz-ohne-kalorien/

    Wir nutzen seit Jahren die FatSecret App zum Tracken von Kalorien. Auch in dieser App werden – obwohl Erythrit keine Kalorien hat – Kohlenhydrate angegeben. Diese müsste man letztlich immer von den Gesamt-Kohlenhydraten abziehen, da sie nicht gezählt werden. Aber es geht auch einfacher: Bei der FatSecret App kann man selbst Lebensmittel eintragen. Also haben wir Erythrit eingepflegt und bei allen Angaben Null (0) eingetragen. Lästiges Thema erledigt :). Das sollte eigentlich bei allen Kalorienzähler Apps möglich sein.

    Wir wünschen dir ein super schönes neues Jahr und alles Liebe!

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