Warum ihr ohne Eiweiß dick und alt ausseht + Body Transformation Bilder

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Mythos Eiweiß entlarvt: Die Wahrheit über Proteine

Warum Eiweiß Schlankmacher und Jungbrunnen ist


Dieser Beitrag ist längst überfällig. Was ist dran am Mythos Eiweiß? Kein anderer Makronährstoff wird so oft ins falsche Licht gerückt, oft aus Unwissenheit. Keine Sorge, heute bringen wir Licht ins Dunkel!

Sportler wissen es längst: Ohne Eiweiß aka Protein geht gar nichts. Daher sind Proteine ein wichtiger Bestandteil ihrer Ernährung. Das sollte auch für Nicht-Sportler gelten. Leider ist vielen gar nicht bewusst, welchen immensen Schaden sie ihrem Körper zufügen, wenn sie zu wenig Eiweiß essen. Daher klären wir heute diese und noch mehr Fragen:

Was ist Eiweiß? Wie viel Eiweiß braucht ein Mensch aka die Allgemeinbevölkerung? Wie viel brauchen Sportler? Und Ältere? Wie viel Protein brauchen wir in einer Diät oder um Muskeln aufzubauen? Wie berechnen wir den Proteinbedarf pro Tag? Wie viel Protein kann man in einer Mahlzeit aufnehmen? Wie viel Eiweiß pro Tag ist gesund bzw. ungesund? Was passiert, wenn man zu viel Eiweiß isst? Kann man überhaupt zu viel Eiweiß essen? Landet nicht eher zu wenig Eiweiß auf dem Teller? Was passiert, wenn man zu wenig Eiweiß isst? Was passiert bei Proteinmangel?

Warum Proteinmangel alt und krank macht

Eiweißmangel = Tod auf Raten?! So abwegig ist das nicht, denn:

Wer kein Protein isst, stirbt.

Wer nicht genug Protein isst, allen voran nicht genug essentielle Aminosäuren (EAAs), wird zwar nicht sterben, doch es wird ihn Stück für Stück seine Gesundheit kosten. Das sind die Folgen von Eiweißmangel1:

  • Schwaches Immunsystem (Krankheiten!)
  • Gestörte Wundheilung
  • Beschleunigter Alterungsprozess (Falten!)
  • Brüchige Haare bis hin zu Haarausfall
  • Brüchige Nägel und fahle Haut
  • Störungen des Hormonhaushalts
  • Störungen des Menstruationszyklus
  • Reduzierte Fruchtbarkeit
  • Wachstumsstörungen
  • Muskelschwund (Schwäche!)
  • Knochenschwund (Brüche!)
  • Stimmungsschwankungen
  • Antriebslosigkeit (Lethargie)
  • Heißhungerattacken
  • Wassereinlagerung/ Ödeme und geschwollene Augen

Apropos Wassereinlagerung: Dr. Strunz, Orthomolekularmediziner, bringt es in seinem Beitrag über Aminomangel auf den Punkt. Auszug: Proteine halten Wasser in den Blutgefäßen, sodass es nicht in den Beinen versackt. Bei Eiweißmangel funktioniert das nicht mehr und es kommt zu Wassereinlagerungen. Wenn der Körper bei drastischem Eiweißmangel sogar Proteinreserven in Armen und Beinen abbaut, sammelt sich Wasser schließlich im Bauchraum.

Tritt Proteinmangel mit zu wenig Gesamtnahrungsenergie und anderen Nährstoffen auf, kommt es zur Protein-Energy-Malnutrition (PEM) = Protein-Mangel-Unterernährung. Daran sterben weltweit etwa 6 Millionen Kinder pro Jahr2.

Da fragen sich manche Menschen immer noch allen Ernstes, ob Eiweiß ungesund ist?!

Das ist leider noch nicht alles: Habt ihr schon von Sarkopenie gehört? Nein? Unternehmt ihr nichts dagegen, steigen die Chancen, dass ihr euren Lebensabend im Pflegeheim oder Krankenhaus verbringt und das Sterberisiko erhöht. Zum Glück ist es heilbar. Einfach weiterlesen!

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Was ist Eiweiß einfach erklärt


Zu den Makronährstoffen zählen Eiweiß, Kohlenhydrate (kurz KH) und Fett. Auf KH kann der Körper verzichten, nicht aber auf Fett und Eiweiß. Fett ist wichtig für die Aufnahme fettlöslicher Vitamine und den Hormonhaushalt. Eiweiß ist der Baustein des Lebens, denn Proteine sind:

  • Baustoffe für Zellen und Gewebe, wie Muskeln, Organe, Blut, Haut, Haare
  • Baustoffe für Enzyme, Hormone und Antikörper, Stichwort Immunsystem
  • Baustoffe für Gerinnungsfaktoren für die Blutgerinnung
  • Transportsubstanzen für Mikronährstoffe

Eiweiß ist der wichtigste Makronährstoff, der aus Eiweißbausteinen besteht: Es gibt 20 Aminosäuren, kurz AAs. Davon sind neun essentiell, kurz EAAs. Diese müssen täglich mit der Nahrung zugeführt werden, weil sie der Körper nicht selbst bilden kann. Die EAAs sind Leucin, Isoleucin, Phenylalanin, Methionin, Lysin, Threonin, Tryptophan, Valin und Histidin. Drei von ihnen – Leucin, Isoleucin und Valin – sind verzweigtkettig: Branched Chain Amino Acids, kurz BCAAs, die nicht in der Leber, sondern direkt in der Muskulatur verstoffwechselt werden. Sie dienen dem Körper zur Reparatur von Gewebe (Muskeln, Haut, Knochen) und zum Schutz vor Muskelabbau, Stichwort altersbedingte Sarkopenie, die bereits ab 30 einsetzt. Bis zum 80. Lebensjahr gehen etwa 30-50% der Muskelmasse verloren. Schleichend!

Wusstet ihr: Wer weniger Muskeln hat, setzt schneller Fett an. Kohlenhydrate aus der Nahrung werden nicht mehr als Energie in den Muskeln gespeichert, sie landen gleich auf der Hüfte: Fettdepots, allen voran in der Körpermitte. Auch die Organe können verfetten. Gar nicht gut! Trotz Fettdepots kann das Gewicht niedrig sein (skinny fat): Das klassische Bild sind dünne Arme und Beine, ein Flachpo, aber dennoch ein sichtbarer Bauchansatz.

Sarkopenie ist hauptverantwortlich für altersbedingte Gebrechlichkeit, auch Frailty-Syndrom genannt, welches das Behinderungs-, Hospitalisierungs- und Sterberisiko erhöht. Kurzum: Schwindet die Kraft, schwindet das Leben. Das muss nicht sein, denn Sarkopenie ist reversibel, also umkehrbar und somit heilbar:

Indem wir uns proteinreich ernähren und unsere Muskeln regelmäßig fordern (ideal durch Kraftsport), beugen wir Sarkopenie gepflegt vor und bleiben bis ins hohe Alter fit, mobil und selbstbestimmt, kein Pflegeheim nötig! Passend dazu ist dieser Beitrag von Dr. Strunz: Das Anti-Pflegeheim-Programm.

Kurzum: Muskeln sind unser Jungbrunnen. Wer Muskelmasse einbüßt, büßt Lebenskraft ein. Muskeln aufzubauen und zu erhalten, kommt auch dem Immunsystem zu Gute. Es wird ebenfalls stärker! Warum das so ist, einfach weiterlesen:

Dr. Strunz: Der Muskel – die Stoffwechselfabrik

Auszug: Die Muskeln sind viel mehr als nur ein Zwischenlager für Aminosäuren. Sie sind auch eine gigantische biochemische Stoffwechselfabrik. Hier werden verschiedene Aminosäuren direkt aus den neun essenziellen (lebenswichtigen) Aminosäuren produziert. Beispielsweise die Aminosäure Glutamin. Sie ist Bau- und Brennstoff aller Immunzellen. Immunzellen verbrennen nämlich keinen Zucker, sondern nur Glutamin. Muskeln sind also die Glutaminlieferanten des Immunsystems. Menschen mit mehr Muskeln haben meist ein starkes Immunsystem. Instinktiv weiß das jedes Tier: Muskulös = stark = potentes Immunsystem = gesund = gutes Genmaterial = attraktives Paarungsobjekt. (Herv. d. Verf.) – Quelle Dr. Strunz

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Skinny Fat Transformation aka Body Recomposition aka Fett abnehmen und Muskeln aufbauen

Problem: Zu viel Fett und Kohlenhydrate, zu wenig Eiweiß und Bewegung


Nicht von zu viel Eiweiß werden Menschen krank, sondern von einer Überernährung durch zu viele Kohlenhydrate, allen voran Einfachzucker, gehärtete Fette, Salz und Genussmittel, wie Alkohol, bequem verpackt als industriell verarbeitete Nahrung, auch Fast Food oder Junk Food genannt. Sie liefern massig Kalorien, sind aber extrem nährstoffarm. Gepaart mit Bewegungsmangel führt das langfristig dazu:

Adipöse, übergewichtige und kranke Menschen, die trotz Lebensmittel-Überfluss mangelernährt sind.

Allein in Deutschland sind zwei Drittel der Männer und die Hälfte der Frauen übergewichtig (Quelle: RKI und DGE). Die DGE schreibt: So dick war Deutschland noch nie.

Fettleibigkeit (Adipositas) macht nicht nur krank, auch dumm.

Fettleibigkeit beschleunigt die Hirnalterung und beeinträchtigt wichtige Hirnnetzwerke, vor allem dann, wenn sich reichlich Bauchfett abzeichnet. Dick und doof ist damit wissenschaftlich erwiesen.3

Die heute weit verbreitete, zu kalorienreiche Ernährung enthält meistens sowohl zu viele Kohlenhydrate als auch zu viel Fett. In diesem Fall bevorzugt unser Stoffwechsel die Verarbeitung der Kohlenhydrate und schränkt gleichzeitig den Abbau der Fette ein. Diese nicht verarbeiteten Fette werden dann in Fettdepots v.a. unter der Haut am Bauch oder in Organen gespeichert und können so zu […] Stoffwechselerkrankungen führen. [Anm. d. Verf.: An diese Orte gehört eigentlich kein Fett!] – Handbuch Nährstoffe, S. 71, Herv. d. Verf.

Übergewicht und Fettleibigkeit sind außerdem Risikofaktoren für zahlreiche Erkrankungen wie Diabetes, Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Krebs, welche heute zu den häufigsten Todesursachen zählen. – Handbuch Nährstoffe, S. 51, Herv. d. Verf.

Wusstet ihr: Herz-Kreislauf-Erkrankungen belegen Platz 1 der Todesursachen weltweit, gefolgt von Krebs.

Auch vermeintlich schlanke Menschen betrifft das, nennt sich skinny fat. Wir gehörten einst auch dazu. Skinny fat steht für schlank, aber dennoch babyspeckig oder schwabbelig. Das Schwabbelige ist Fett. Was schwabbelt nicht? Richtig, Muskeln. Merke: Muskeln machen aus schwabbeligen Kurven straffe Kurven. Was brauchen Muskeln? Richtig, Eiweiß. Wie wachsen Muskeln? Indem wir sie bewegen, ideal durch Widerstandstraining = Krafttraining. Was haben wir gemacht? Wir haben Körperfett reduziert und Muskeln aufgebaut. Merke: ALLES fällt und steht mit der Ernährung, egal welches Körperziel wir verfolgen. Eiweiß spielt dabei die Hauptrolle.

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Eiweiß und Kraftsport: Tschüss Fett, Hallo straffe Kurven!

Problemlösung aka Zwischenfazit


Die Menschen, die Eiweiß als sonderbare Sportlernahrung abtun, zeigen nur eines: Ihre Unwissenheit. Lasst euch aufklären. Riskiert auch ihr den Selbstversuch: Krempelt eure Arme hoch (nein, nicht, was ihr denkt): Werdet aktiv und übernehmt endlich (wieder) Eigenverantwortung. Konkret sähe das so aus:

Esst mehr Proteine! Wie viel genau, das verraten wir euch im nächsten Abschnitt. Sie sind die Bausteine des Lebens! Esst mehr Gemüse, Obst und Vollkornprodukte. Reduziert dafür Junk Food, also weißmehlhaltige, überzuckerte, fettige und salzige Kalorienbomben, Süßes und Alkohol. Bewegt euch mehr! Macht wenigstens zweimal pro Woche Kraftsport. Das allein wird euer Leben, Wohlbefinden, eure Gesundheit und euren Körper positiv verändern. Esst ihr dann sogar weniger als ihr verbraucht (nennt sich Kaloriendefizit), werdet ihr Tag für Tag und Woche für Woche euer Fett los und die beste und stärkste Version von euch selbst enthüllen:

Wollt ihr einen Einblick in unsere Küche? In den folgenden Beiträgen zeigen wir euch, dass gesünderes Essen keinesfalls langweilig ist, im Gegenteil: Nährstoffreich, bunt, abwechslungsreich und vor allem eines: Lecker!

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Eiweiß und Kraftsport zaubern straffe Kurven, ohne zum Hulk zu werden!

Proteinbedarf: Wie viel Eiweiß pro Tag ist gesund?


Wie viel Protein ist pro Tag gesund? Wie viel braucht der Körper am Tag wirklich? Wie viel Protein kann der Körper aufnehmen pro Mahlzeit? Wie hoch ist der Eiweißbedarf pro Kilo Körpergewicht? Wie viel Eiweiß beim Sport, für Ältere, Veganer oder Vegetarier? Wie viel Eiweiß beim Abnehmen oder Muskelaufbau? Es geht bei der Beantwortung nicht darum, ob es nötig ist, X Gramm Protein zu sich zu nehmen, sondern ob es gesund ist. Ihr werdet erstaunt sein, wie viel der Körper verschlingen kann. Auch klären wir, wann es sinnvoll sein kann, mehr Protein als nötig zu sich zu nehmen.

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Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) empfiehlt für Erwachsene einen Eiweißbedarf von 0.8 g/kg/Tag. Das ist das unterste Minimum, nicht das Optimum! Wie sieht das Optimum aus? Die Forschung liefert die Antworten:

Diese Studie von Pencharz (2016) zeigt, dass die empfohlene Proteinzufuhr zu 30-50 Prozent unterschätzt wird! Im Klartext: Aus 0.8 g/kg/Tag, die die DGE empfiehlt, werden 1.5-2.2 g/kg/Tag. Diese Empfehlung gilt nicht für Sportler, sondern für die allgemeine Bevölkerung. Das hättet ihr nicht gedacht, oder?

Das deckt sich auch mit dieser Studie von Phillips (2016), die zum Schluss kommt, dass mindestens 1.2-1.6 g/kg/Tag Eiweiß nötig sind. Für die Allgemeinbevölkerung!

Das deckt sich auch mit dieser Studie von Schoenfeld und Aragon (2018), die der Frage nachgeht: Wie viel Protein kann der Körper pro Mahlzeit aufnehmen zum Muskelaufbau? Es sind 0.4-0.55 g/kg/Mahlzeit, ausgehend von 4 Mahlzeiten am Tag. Gesamt macht das 1.6-2.2 g/kg/Tag Eiweiß.

Wie ihr bereits festgestellt habt, wird der Eiweißbedarf pro kg Körpergewicht ermittelt. Das ist die sinnvollste Methode. Wir orientieren uns täglich an 2 g Eiweiß pro kg. Das ist ein Richtwert, mit dem wir jedes Körperziel erreichen, sei es Abnehmen (Fettabbau), Zunehmen (Muskelaufbau) oder Gewicht halten. Rechenbeispiel: Bei einem Körpergewicht von 60 kg und einer Proteinzufuhr von 2 g/kg macht das 120 g Eiweiß. Das sind etwa 480 kcal für Protein. Hinweis: Wer stark über- oder untergewichtig ist, kann sich am Zielgewicht orientieren.

Wo ist die sichere Obergrenze für Protein? Diese Studie von Antonio (2014) hat gezeigt, dass 4.4 g/kg/Tag Eiweiß sicher sind. Das ist mehr als das Doppelte unseres Richtwerts, der bei 2 g/kg/Tag liegt! Eine weitere Studie von Antonio (2016) hat eine Proteinaufnahme von 2.5 g/kg mit 3.3 g/kg pro Tag über jeweils 6 Monate verglichen. Ergebnis: Auch hier keine schädlichen Auswirkungen auf die Gesundheit, auch nicht auf Leber und Nieren. Zum Verständnis: Es ist nicht nötig, so viel Eiweiß zu essen! Es verdeutlicht nur wieder eines: Dass Eiweiß nicht der Feind ist, im Gegenteil:

Protein ist der wichtigste Makronährstoff. Punkt. Basta. Jeder, der das abtut, will sich einfach nicht informieren!

Wichtig: Ernährungstagebuch führen

Wer noch nie Kalorien bzw. Makros getrackt hat, kann nur erahnen, wie viel Gramm Eiweiß, Kohlenhydrate oder Fett er pro Tag isst. Wer wirklich etwas ändern will, Fett reduzieren, Muskeln aufbauen oder Gewicht halten will, sollte ein Ernährungstagebuch führen, z.B. mit einer Kalorienzähler App. Wir nutzen die kostenlose FatSecret App. In wenigen Minuten tracken wir eine ganze Woche rein. So leicht und schnell geht Meal Prep! Auch Rezepte speichern wir darin ab. Merke: Ihr müsst nicht ewig euer Essen tracken, aber zumindest so lange, bis ihr ein Gespür für Lebensmittel und Makros habt.

Unsere Makros verteilen wir wie folgt, egal, ob wir abnehmen, zunehmen oder Gewicht halten wollen (Richtwerte): Eiweiß 2 g/kg, Fett 0.8-1 g/kg, Rest KH. Wir schwören auf IIFYM, umgesetzt mit der 80/20 Ernährung. Mehr hier:

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Proteinbedarf für die Allgemeinbevölkerung pro Tag

  • Optimum: 1.4-2.2 g/kg
  • Minimum: 1.2-1.6 g/kg

Proteinbedarf für Muskelaufbau pro Tag

  • 1.6-2.4 g/kg
  • Bis zu 3.3 g/kg möglich*

*Voraussetzungen für Muskelaufbau: Leichter bis moderater Kalorienüberschuss und Progression im Krafttraining. Dabei wird nicht nur Muskelmasse aufgebaut, auch Fett. Einige Studien haben gezeigt, dass man weniger Fett aufbaut, wenn man mehr Protein isst: 3.3 g/kg statt 1.6-2.4 g/kg.4 Noch ein Vorteil, mehr Protein zu essen, ist: Eiweiß sättigt von allen Makros am besten. Ergo: Wer mehr Protein isst, isst automatisch weniger und stoppt auch gleich den Heißhunger auf Süßes oder Schokolade.

Kann man Fett abbauen und gleichzeitig Muskeln aufbauen? Ist fettfreier Muskelaufbau möglich? Ja. Nach langer Trainingspause, bei Anfänger Kraftwerten oder deutlich höherem Körperfettanteil (KFA). Wichtig dabei: Nur ein kleines Kaloriendefizit wählen, ausreichend Protein zuführen, im Training stärker werden. Merke: Umso stärker (trainierter) und geringer der KFA, desto schwieriger wird es, Fett zu reduzieren und gleichzeitig Muskeln aufzubauen. Dann ist es effektiver, diese Vorgänge zu trennen, Stichwort klassische Bulk und Cut Phasen.

Proteinbedarf in Diät und Bodybuilding Wettkämpfen pro Tag

  • Allgemeinbevölkerung, sportlich: 1.6-2.4 g/kg
  • Leistungssportler, relativ lean: 1.9-2.5 g/kg
  • Wettkampfphase: 2.4-3.3 g/kg

Proteinbedarf für Vegetarier und Veganer pro Tag

Pflanzliche Proteine, ob Nahrungsmittel oder Proteinpulver, sind minderwertiger als tierische Proteine. Grund: Ihre biologische Wertigkeit ist geringer und sie enthalten weniger EAAs, vor allem Leucin! Auch wenn alle Aminos wichtig sind, Leucin ist es ganz besonders: Wir wissen, dass BCAAs für den Muskelaufbau und Muskelerhalt wichtig sind. Leucin hat den stärksten Einfluss darauf!

Lösung: Im Vergleich zum Allesfresser (Omnivoren) sollten Vegetarier/ Veganer mehr pflanzliche Proteine essen, am besten unterschiedliche kombinieren, um die biologische Wertigkeit zu erhöhen. So wird aus einem unvollständigen ein vollständiges Aminosäureprofil. Beispiel: Reis + Soja oder Mais + Bohnen.5 Sinnvoll ist auch eine Supplementierung. Hinweis: Da Aminos bitter schmecken, wählt stets eine leckere Sorte:

Proteinbedarf für ältere Menschen (50+) pro Tag

  • Inaktiv, aber gesund: 1.0–1.2 g/kg, besser 1.2-1.8 g/kg6
  • Krank oder verletzt: 1.2–1.5 g/kg
  • Abnehmen (Diät): 1.5–2.2 g/kg
  • Zunehmen (Muskelaufbau): 1.7–2.0 g/kg

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Unser Fazit über die Welt der Proteine


Esst mehr unverarbeitete, nährstoffreiche Lebensmittel, allen voran mehr Protein, Gemüse, Obst und Vollkornprodukte. Bewegt euch mehr und fordert eure Muskeln, Stichwort Kraftsport. Reduziert Stress. Verbessert eure Schlafqualität. Hört auf zu rauchen. Reduziert Genussmittel, allen voran Alkohol. Esst weniger verarbeitete, nährstoffarme Industrie-Fertignahrung, die auf Dauer nur eines macht: Dumm, fett und krank.

Warum dumm? Weil nichts Nahrhaftes fürs Gehirn drin steckt, schon gar kein hochwertiges Eiweiß. Dabei dient Eiweiß auch als Baustein für Gedanken und Gefühle! Industrie-Nahrung, wie Fertigpizza, Frittiertes, Fettgebäck & Co., liefert ein Best of aller hirnschädlichen Substanzen.8 Auch können Hirnareale schrumpfen! Wer bereits Übergewicht hat, sollte wissen: Fettleibigkeit beschleunigt die Hirnalterung und beeinträchtigt wichtige Hirnnetzwerke.

Warum fett und krank? Weil (stark) verarbeitete Lebensmittel nur leere Kalorien liefern. Es sind keine Nährstoffe drin. Dafür sind sie hochkalorisch. Schwupps, ist das Kalorienkonto gesprengt. Proteine? Die sind in Junk Food Mangelware. Wäre viel Eiweiß drin, wärt ihr schneller satt, da Eiweiß von allen Makros am besten sättigt. Genau das will die Industrie nicht. Die Kombi aus Zucker, Fett und Salz stimuliert das Gehirn wie eine Droge!7 Es will immer mehr davon. Wenn schon Fast Food, dann greifen wir lieber zu diesem Proteinriegel (Geburtstagskuchen!) oder diesem Protein Brownie (White Chocolate!). Die machen satt und stillen den Heißhunger. Normaler Süßkram schafft das nicht. Merke: Wer mehr Protein isst, isst automatisch weniger.

Viel häufiger ist in den Industrieländern jedoch die Überernährung. Dabei führt eine überhöhte Zufuhr an „leeren“ Kalorien in Form von zucker- und weißmehlhaltigen Lebensmitteln, versteckten Fetten sowie Alkohol zu einer zu geringen Zufuhr an wichtigen immunrelevanten Mikronährstoffen (z.B. Zink, Selen, usw.) und Ballaststoffen und somit zu einer gestörten Immunantwort. Der Verzehr von 100 g Zucker (das ist etwa die Menge, die in einem Liter eines Süßgetränks enthalten ist) kann beispielsweise die Fähigkeit der weißen Blutkörperchen, Bakterien und Viren zu attackieren, bis zu fünf Stunden lang beeinträchtigen. (Herv. d. Verf.) – Handbuch Nährstoffe, S. 486 f.

Bleibt ihr unwissend, gewinnt Big Industry, die sich eine goldene Zuckernase verdient. Gleichzeitig werden genügend Kranke produziert, weil sie von der Industrie buchstäblich wie Vieh gemästet werden. Ist das artgerechte Haltung? Nein. Doch nur an den Kranken kassiert dann Big Pharma dick ab. Ein kranker Kreislauf, der pandemische Ausmaße hat. Merke: Nur mit Unwissenden und Kranken lassen sich fette Gewinne einstreichen. Wer aber seine Gesundheit selbst in die Hand nimmt, Stichwort Eigenverantwortung, bleibt bis ins hohe Alter fit, mobil und selbstbestimmt. Altersheim? Pflegeheim? Medikamente? Fehlanzeige!

Essen wir überhaupt noch Junk Food oder Süßes? Ja, sogar täglich, aber dann machen wir uns die süßen Snacks, Kuchen, Muffins, Brownies, Waffeln, Desserts selbst. Mit Proteinpulver. Ohne Haushaltszucker. Ohne gehärtete Fette. Ergo nährstoffreicher und kalorienärmer. Mit vollem Geschmack! Wir halten unsere Form, sind so definiert und straff wie nie zuvor und das Beste: Wir essen uns täglich satt und glücklich! Natürlich plündern auch wir hin und wieder die Eisdiele, essen Burger, Schokolade oder ein Teilchen vom Bäcker. Aber nicht täglich! Genau das ist der Schlüssel. Wenn wir das geschafft haben, schafft ihr das auch!

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Eine ausgewogene, proteinreiche Ernährung und Kraftsport sind der Schlüssel für Jugendlichkeit in jeder Hinsicht. Für ein langes, gesundes und selbstbestimmtes Leben – ohne Krückstock! Was ihr davon umsetzt, liegt ganz bei euch. Wie ihr den Bildern entnehmen könnt, haben wir unsere Wahl längst getroffen. – Super Twins

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Quellen

Die folgenden Bilder machen Lust auf Protein!

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Wenn wir mal schlemmen, dann aber richtig!

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5 Kommentare

  1. Sandrine

    Liebe Twins,
    ihr seid einfach nur stark – in jeder Hinsicht!

    Ich verfolge euch seit Beginn: Dass aus den einst blonden „Kunstpuppen“ zwei starke und natürliche Frauen werden, finde ich beeindruckend und das ist für mich DIE Motivation überhaupt! Es gibt so viele Fitnessseiten im Internet, aber da fehlt viel zu oft die eigene Fitnessreise! Ihr dokumentiert eure Reise nicht nur, ihr spickt sie auch noch mit Wissen, dem jeder Laie oder sogar Experte anmerkt, dass ihr eure Hausaufgaben gemacht habt. Und sehen tut man das auch: Ihr seht wahnsinnig gut aus!!!!

    Ich werd mich erstmal wieder durch eure Fitnessrubrik lesen, Wissen auffrischen…
    Danke und hört niemals auf!

  2. Ein Fan

    ATTRAKTIV UND INTELLIGENT = EXPLOSIVE MISCHUNG

  3. Silvia

    Danke für die super Beschreibung der Wirkung von Protein. Die APP hätte ich auch versucht, aber meine Kreditkartennummer gebe ich nirgendwo an.

  4. Super Twins Annalena und Magdalena

    Liebe Silvia,
    wir haben in der App auch keine Kreditkartendaten hinterlegt. Warum auch? Wir nutzen die App kostenlos. Mittlerweile seit mehreren Jahren. Hinweis: Wie in vielen anderen Apps kannst du aber auch kostenpflichtige Features nutzen, dafür muss dann natürlich eine Zahlungsmethode hinterlegt werden.

    Wenn man weiß, wie Ernährung und Training funktionieren, braucht man aber nur die kostenlose Version. Wir zumindest brauchen keine extra Features :).

    Doppelt sportliche Grüße

  5. Mari

    Hallo ihr beiden,
    was für ein toller Erfahrungsbericht eurer Fitness- und Ernährungsreise, die ihr hier mit uns allen teilt. Dafür schon mal ein großes Dankeschön. Habe schon so viel von eurem Blog hier in meinen Alltag integriert (u.a. statt Zucker nur noch Xucker und ohne Proteinpulver geht gar nichts mehr). Die FatSecret App kann ich auch nur weiterempfehlen. Meine Ernährung ist dadurch wirklich ausgewogener geworden und nebenbei habe ich einige Kilos verloren. Allerdings an der strafferen Version von mir muss ich noch ordentlich arbeiten, d.h. mehr Bewegung und Kraftsport. Aber ich bleib‘ dran :))
    Übrigens eine sehr schöne Fotostrecke (das Titelbild ist der Hammer).
    Lieben Gruß
    Mari

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